Drei Kurzfilme zu "Sieben gegen Theben/ Antigone"

 

Barbara Simon (Lehrerin Darstellendes Spiel)

 

Krieg, Terror, Diktatur - die Stoffe der alten Griechen sind leider hochaktuell und haben Konjunktur an deutschen Bühnen. In Kooperation und auf Anregung der Theaterzeitschrift "junge bühne" sahen daher 21 SchülerInnen (15 bis 16 Jahre) des Kurses "Darstellendes Spiel" der Ricarda-Huch-Schule Dreieich (bei Frankfurt) im März 2017 am Schauspiel Frankfurt die Doppel-Inszenierung "Sieben gegen Theben/ Antigone" von Ulrich Rasche. "junge bühne"-Redakteur Detlev Baur besuchte im Anschluss die Oberstufenschüler und diskutierte mit ihnen die Inszenierung.


Mit der jungen bühne vereinbarte der Kurs dann, selbstständig mit dem theatralen antiken Stoff weiter zu arbeiten und die Ergebnisse in Videoform festzuhalten. Dabei konnten sich die Stilmittel des Films und des Theaters bewusst verschränken. Die Schüler durften Teilszenen aus den beiden antiken Dramen wählen oder einen Trailer mit Handlungsüberblick gestalten. Sie drehten in einer Kirche, im Wald und in einer Burgruine. Auch die Sprache wollten die Schüler nicht im Original belassen und so wurde gekürzt, in ein besser verständliches Deutsch übersetzt oder gleich ganz in moderne Alltagssprache transformiert. Eigene Texte und Szenen wurden hinzugedichtet, ein Feldherr muss sich im TV-Interview bewähren.

 

Die Ricarda-Huch-Schule in Dreieich ist zu finden unter www.rhs-dreieich.de/gymnasium-des-kreises-offenbach